Das böse Knie

Das böse Knie

Mit seinem Knie hat der englische Fast-Bowler Steven Finn eine Regeldiskussion ausgelöst. Zum wiederholten Mal hatte Finn, nicht nur im aktuellen Test-Match in Leeds gegen Südafrika, beim Bowlen mit dem Knie das Wicket an seinem Ende umgestoßen. Ausgerechnet bei einem Wurf, mit dem er den südafrikanischen Kapitän Graeme Smith eigentlich rausgeworfen hatte, rief der Schiedsrichter „Dead Ball“, als Finn zum x-ten Male dieses Missgeschick passierte. Nach den Regeln ist der Ball zwar explizit nicht tot, das Spiel also nicht unterbrochen, wenn das Wicket am…

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Der Fremde in dir

Der Fremde in dir

Was ist in vielen anderen Sportarten selbstverständlich ist, dass nämlich die Nationalspieler auch die Staatsangehörigkeit des Landes besitzen müssen, für das sie spielen, wird im Cricket viel lockerer gehandhabt. Der International Cricket Council kennt drei Kriterien, die jedes für sich ausreichen, um für ein Land antreten zu dürfen. Außer dem Besitz der Staatsangehörigkeit kann man auch für das Land seiner Geburt spielen, und sogar, wenn man erst seit vier Jahren in diesem Land lebt, wohlgemerkt ohne die entsprechende Staatsangehörigkeit. Für…

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Ein Century von Centurys

Ein Century von Centurys

Sachin Tendulkar hat es endlich geschafft. Knapp über ein Jahr seit seinem letzten Länderspiel-Century hat es gedauert, bis er seinen hundertsten internationalen Hunderter in der Tasche hatte. Damit ist er der erste Spieler, dem dies je gelungen ist. Genutzt hat es der indischen Mannschaft aber nichts, denn Bangladesch konnte das Spiel in einer furiosen Aufholjagt noch für sich entscheiden und hat damit dem Asia Cup wieder Leben eingehaucht.

Handled the Ball

Handled the Ball

Zweimal (1986 und 1999) ist es in One-Day Internationals erst passiert, dass ein Batsman durch die „Handled the Ball“-Regel ausgeschieden ist; absichtliches Handspiel des Batman bedeutet sein Aus. Doch im Spiel gegen Indien hatte der Australier David Hussey Glück, dass der Schiedsrichter Husseys Verhalten so interpretierte, dass dieser nur eine Verletzung vermeiden wollte, da der Ball, von einem Feldspieler zurückgeworfen, schnell auf ihn zugeflogen kam. Eine Ausnahme, die dem Batsman von den Regeln zugestanden wird. Die Inder waren sichtlich „not amused“.

Eine Frage des Status

Eine Frage des Status

Es war zwar nur ein Vorbereitungsspiel der englischen Mannschaft vor den One Day Internationals gegen Pakistan. Aber des Status eines Matches wird im Cricket immer genau festgestellt. Als hochklassiges Match gegen die zweite Auswahl Englands (die sog. England Lions) hatte das Spiel zunächst „List A Status“. Nachdem diese aber mit nur 96 Runs vom Platz gefegt wurden, einigte man sich darauf, das Target künstlich auf 230 hochzusetzen, um den angeschlagenen englischen Batsman wenigstens ein bisschen „batting practice“ zu geben. Das Spiel war damit de facto zur Trainingssession verkommen…

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World Series Cricket is back

World Series Cricket is back

Na ja, nicht ganz. Aber immerhin gibt es wieder eine Tri-Series (Commonwealth Bank Series), die zwischen 1978-79 und 2007-08 fester Bestandteil des australischen Sportsommers war. Außer dem Gastgeber sind dieses Jahr Indien, die gerade in den Test-Matches 4-0 abgezogen wurden, und Sri Lanka dabei.

Noch mehr DRS und Ajmals Bowling Action

Noch mehr DRS und Ajmals Bowling Action

Nach der deutlichen Niederlage im 1. Test gegen Pakistan in den Emiraten regt der englische Coach Andy Flower Änderungen des Decision Review System (DRS) an, das er grundsätzlich aber unterstützt. Er kritisiert, dass sich die ursprüngliche Entscheidung des Umpires nach dem bestehenden Reglement definitiv als falsch erweisen muss. Auch dass nach einem erfolglosen Review, selbst bei weiter unklaren Situationen, der beantragenden Mannschaft eine Review-Option abgezogen wird, sollte seiner Meinung nach geändert werden. Gefragt nach seiner Meinung zur Bowling Action des pakistanischen…

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DRS und kein Ende

DRS und kein Ende

Ganz besonders wenn Indien spielt, kann man mittlerweile sicher sein, dass das (U)DRS (Decision Review System) nicht aus den Schlagzeilen kommt. Beim DRS hat jede Mannschaft pro Innings maximal zwei erfolglose Überprüfungsmöglichkeiten gegen die Entscheidung des Umpires/Schiedsrichters. Das endgültige Sagen hat dabei jeweils der „Third Umpire“, welcher u.a. mit Hilfe diverser technischer Hilfsmittel (Hawk-Eye/Virtual Eye; Hotspot) die Entscheidung auf Aus oder Nicht-Aus des Batsman bestätigen bzw. revidieren kann. Insbesondere diese technische Seite des Systems wird dabei von der indischen Mannschaft…

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Warne is back – und Monty auch

Warne is back – und Monty auch

Der große australische Bowling-Star Shane Warne erklärt mit 42 Jahren den Rücktritt vom Rücktritt. In Australiens „Twenty20 Big Bash League“ spielt er für die Melbourne Stars. Sein erster Auftritt ging allerdings mit einer Niederlage gegen Sydney Thunder ganz schön daneben. Da hat Monty Panesar, der erste Sikh, der je für England gespielt hat, noch etwas Zeit. Für die Tour in die Vereinigten Emirate gegen Pakistan im Januar wurde er als zweiter Spin-Bowler neben Graeme Swann wieder in die englische Mannschaft berufen.