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Schlagwort: Regeln

Neue Laws of Cricket

Neue Laws of Cricket

Der MCC, Hüter der Cricketregeln seit über 200 Jahren, hat die Regeln einer gründlichen Überarbeitung unterzogen und mit Wirkung Oktober 2017 eine neue Version verabschiedet. Zum ersten Mal können jetzt Spieler vom Platz gestellt werden. Weitere Änderungen sind beispielsweise die Löschung der „Lost Ball“-Regel und die Begrenzung der Schlägerdicke. Trotz Streichung zweier Regeln bleibt es aufgrund von Neu-Nummerierungen aber bei insgesamt 42 Regeln.

Was die Zahlen bedeuten

Was die Zahlen bedeuten

Was viele Cricket-Laien beim Lesen eines Cricket-Ergebnisses irritiert, sind Angaben wie „100‑2“, die mit dem Ausspruch „was, so deutlich?“ kommentiert werden. Man ist gewohnt, wie beim Fußball, die Punkte beider Mannschaften nebeneinander gestellt zu erhalten. Das geht beim Cricket natürlich nicht, oder besser gesagt, das ginge zwar schon, wäre aber wenig hilfreich. Warum? Da in jedem Innings, sprich Schlagdurchgang (welches meist ein paar Stunden dauert), jeweils nur die Schlagmannschaft punkten kann und viele Runs erzielt werden, geschieht es fast zwangsläufig,…

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Die Verwirrung war groß

Die Verwirrung war groß

DRS, das System zur Überprüfung von Schiedsrichter-Entscheidungen im internationalen Cricket, scheint die Schiedsrichter zu überfordern. Im zweiten Test zwischen Südafrika und Pakistan in Kapstadt wurde Jacques Kallis zum Leidtragenden, als die Schiedsrichter in ihre eigene Regelfalle tappten. Die ursprüngliche Entscheidung des On-Field-Umpires gegen Kallis aufgrund eines sog. „bat-pad catches“ musste zwar nach Einspruch von Kallis wieder zurückgezogen werden. Doch laut Hawk-Eye, mittlerweile auch in Tennis- und Fußballkreisen bekannt, hätte der Ball das Wicket „gerade so“ getroffen, nicht genug, um die…

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Neue No-Ball-Regel

Neue No-Ball-Regel

Steven Finn hat es geschafft. Sein ständiges Umstoßen des Wickets mit dem Knie hat den MCC (Marylebone Cricket Club), dem Hüter der Cricketregeln, dazu veranlasst, die No-Ball-Regel zu erweitern. Das Zerstören des Wickets durch den Bowler während seines Wurfvorgangs führt künftig automatisch zu einem No Ball. Dem Schiedsrichter wird dadurch seine Aufgabe erleichtert, da er nicht mehr beurteilen muss, ob sich der Striker dadurch vielleicht gestört fühlen könnte. Die neue Regel tritt ab dem 1.10.2013 in Kraft.

Und keiner hat’s gemerkt

Und keiner hat’s gemerkt

Viel Pech hatte der englische Batsman Jonny (!) Bairstow beim zweiten Test-Match in Indien. Der indische Fielder Gautam Gambhir schien einen perfekten Catch vollbracht zu haben, als er den von Bairstow geschlagenen Ball aus kurzer Entfernung (auf silly point) fangen konnte. Das Ganze geschah unmittelbar vor der Pause und keiner dachte sich etwas dabei, keiner der Spieler und auch keiner der Schiedsrichter. Doch dann stellte sich während der Pause heraus, dass der Ball direkt von Gambhirs Helm in dessen fangbereite Hände abgeprallt…

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Das böse Knie

Das böse Knie

Mit seinem Knie hat der englische Fast-Bowler Steven Finn eine Regeldiskussion ausgelöst. Zum wiederholten Mal hatte Finn, nicht nur im aktuellen Test-Match in Leeds gegen Südafrika, beim Bowlen mit dem Knie das Wicket an seinem Ende umgestoßen. Ausgerechnet bei einem Wurf, mit dem er den südafrikanischen Kapitän Graeme Smith eigentlich rausgeworfen hatte, rief der Schiedsrichter „Dead Ball“, als Finn zum x-ten Male dieses Missgeschick passierte. Nach den Regeln ist der Ball zwar explizit nicht tot, das Spiel also nicht unterbrochen, wenn das Wicket am…

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Handled the Ball

Handled the Ball

Zweimal (1986 und 1999) ist es in One-Day Internationals erst passiert, dass ein Batsman durch die „Handled the Ball“-Regel ausgeschieden ist; absichtliches Handspiel des Batman bedeutet sein Aus. Doch im Spiel gegen Indien hatte der Australier David Hussey Glück, dass der Schiedsrichter Husseys Verhalten so interpretierte, dass dieser nur eine Verletzung vermeiden wollte, da der Ball, von einem Feldspieler zurückgeworfen, schnell auf ihn zugeflogen kam. Eine Ausnahme, die dem Batsman von den Regeln zugestanden wird. Die Inder waren sichtlich „not amused“.

Eine Frage des Status

Eine Frage des Status

Es war zwar nur ein Vorbereitungsspiel der englischen Mannschaft vor den One Day Internationals gegen Pakistan. Aber des Status eines Matches wird im Cricket immer genau festgestellt. Als hochklassiges Match gegen die zweite Auswahl Englands (die sog. England Lions) hatte das Spiel zunächst „List A Status“. Nachdem diese aber mit nur 96 Runs vom Platz gefegt wurden, einigte man sich darauf, das Target künstlich auf 230 hochzusetzen, um den angeschlagenen englischen Batsman wenigstens ein bisschen „batting practice“ zu geben. Das Spiel war damit de facto zur Trainingssession verkommen…

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Wenn ein Unentschieden kein Unentschieden ist

Wenn ein Unentschieden kein Unentschieden ist

Am gestrigen Samstag endete der 3. Test (5-Tages-Spiel) zwischen Indien und den West Indies, also den Karibik-Staaten, mit Punktgleichheit der beiden Mannschaften. Also ein Unentschieden. Denkste! Die Begrenzung auf 5 Tage (je 6 Stunden) ist natürlich eine künstliche. Wenn jeder unendlich viel Zeit hätte, müssten solche Spiele ohne Zeitlimit sein. In diesem Fall hätte Indien, das ja nur noch einen Punkt brauchte, noch gewinnen können, da erst neun ihrer Batsman (Schlagleute) ausgeschieden waren. Erst bei zehn ist Schluss. Eine solche…

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Gibt es ein Abseits im Cricket?

Gibt es ein Abseits im Cricket?

Jein. Es gibt im Cricket zwar auch den Begriff Off Side. Aber damit ist im Cricket entweder die linke oder rechte Spielfeldhälfte gemeint. Der Gegensatz dazu ist die On Side (auch Leg Side). Diese On Side ist immer die Seite des Spielfeldes, die im Rücken des Batsman (Schlagmann) liegt.