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Neue Laws of Cricket

Neue Laws of Cricket

Der MCC, Hüter der Cricketregeln seit über 200 Jahren, hat die Regeln einer gründlichen Überarbeitung unterzogen und mit Wirkung Oktober 2017 eine neue Version verabschiedet. Zum ersten Mal können jetzt Spieler vom Platz gestellt werden. Weitere Änderungen sind beispielsweise die Löschung der „Lost Ball“-Regel und die Begrenzung der Schlägerdicke. Trotz Streichung zweier Regeln bleibt es aufgrund von Neu-Nummerierungen aber bei insgesamt 42 Regeln.

Schiedsrichter bringen Taylor um verdienten Century

Schiedsrichter bringen Taylor um verdienten Century

Im zweiten Spiel des Cricket World Cups zwischen Australien und England in Melbourne war die Entscheidung zugunsten der Gastgeber schon lange gefallen. Doch der englische Batsman James Taylor stand bei seinem World-Cup-Debüt mit 98 Runs kurz vor einem persönlichen Triumph. Die Schiedsrichter aber, in Unkenntnis der internationalen Spielbedingungen, brachten ihn um diese Chance, als sie die Bestimmungen rund um das DRS (Decision Review System) falsch anwendeten. Zunächst hatte der Schiedsrichter auf Aus durch LBW gegen Taylor entschieden. Dieser verlangte daraufhin die Überprüfung…

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Mehr Bewegungsfreiheit

Mehr Bewegungsfreiheit

Der ICC (International Cricket Council) gesteht Feldspielern mehr Bewegungsfreiheit zu, als diese nach dem Wortlaut der Cricketregeln eigentlich besitzen. Nach Konsultationen mit dem Marylebone Cricket Club (MCC) in London, dem Hüter der Cricketregeln, der diese neue Interpretation der Regeln bestätigt, dürfen sich Feldspieler noch bevor der Ball beim Schlagmann ist deutlich von ihrer ursprünglichen Feldposition wegbewegen. Voraussetzung ist, dass die Schiedsrichter dies als Reaktion auf die (vorbereitende) Schlagbewegung des Batsman betrachten und nicht als „hinterhältige“ Taktik. Allgemein bekannt wurde diese neue Interpretation kürzlich…

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Buttler mankaded

Buttler mankaded

Im fünften und letzten Spiel der Ein-Tages-Serie zwischen England und Sri Lanka kam zu einem jener seltenen, aber doch typischen, Ereignisse im Cricket, die immer für viel Gesprächsstoff sorgen. Der englische Batsman Jos Buttler wurde Opfer seiner eigenen Unaufmerksamkeit, als er schon vor dem Wurf des sri-lankischen Bowlers Senanayake vor seine Linie trat und daraufhin von diesem Aus gerannt wurde. Es ist im Cricket schon lange guter Brauch, dass der Bowler (obwohl er das Recht dazu hat) nicht schon beim ersten Mal den Non-Striker-Batsman durch Zerstören…

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Von Catches und Exoten

Von Catches und Exoten

Bekanntlich gibt es im Cricket zehn Möglichkeiten, wie ein Batsman ausscheiden kann (oder elf, wenn man Aufgeben ohne besonderen Grund mitrechnen will). Von diesen kommen einige praktisch in jedem Spiel (mehrfach) vor, andere sind nur als wahre Exoten zu bezeichnen. Beispielweise sind in allen hochklassigen internationalen Spielen seit 2005, dem Jahr des ersten Twenty20-International-Matches, die fünf häufigsten Dismissal-Arten für 99,9% aller Fälle verantwortlich. Der klare Gewinner ist dabei „Caught“, nicht umsonst heißt es „catches win matches“. Die Anteil dieser Ausscheidensarten…

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Was die Zahlen bedeuten

Was die Zahlen bedeuten

Was viele Cricket-Laien beim Lesen eines Cricket-Ergebnisses irritiert, sind Angaben wie „100‑2“, die mit dem Ausspruch „was, so deutlich?“ kommentiert werden. Man ist gewohnt, wie beim Fußball, die Punkte beider Mannschaften nebeneinander gestellt zu erhalten. Das geht beim Cricket natürlich nicht, oder besser gesagt, das ginge zwar schon, wäre aber wenig hilfreich. Warum? Da in jedem Innings, sprich Schlagdurchgang (welches meist ein paar Stunden dauert), jeweils nur die Schlagmannschaft punkten kann und viele Runs erzielt werden, geschieht es fast zwangsläufig,…

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Die Verwirrung war groß

Die Verwirrung war groß

DRS, das System zur Überprüfung von Schiedsrichter-Entscheidungen im internationalen Cricket, scheint die Schiedsrichter zu überfordern. Im zweiten Test zwischen Südafrika und Pakistan in Kapstadt wurde Jacques Kallis zum Leidtragenden, als die Schiedsrichter in ihre eigene Regelfalle tappten. Die ursprüngliche Entscheidung des On-Field-Umpires gegen Kallis aufgrund eines sog. „bat-pad catches“ musste zwar nach Einspruch von Kallis wieder zurückgezogen werden. Doch laut Hawk-Eye, mittlerweile auch in Tennis- und Fußballkreisen bekannt, hätte der Ball das Wicket „gerade so“ getroffen, nicht genug, um die…

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Neue No-Ball-Regel

Neue No-Ball-Regel

Steven Finn hat es geschafft. Sein ständiges Umstoßen des Wickets mit dem Knie hat den MCC (Marylebone Cricket Club), dem Hüter der Cricketregeln, dazu veranlasst, die No-Ball-Regel zu erweitern. Das Zerstören des Wickets durch den Bowler während seines Wurfvorgangs führt künftig automatisch zu einem No Ball. Dem Schiedsrichter wird dadurch seine Aufgabe erleichtert, da er nicht mehr beurteilen muss, ob sich der Striker dadurch vielleicht gestört fühlen könnte. Die neue Regel tritt ab dem 1.10.2013 in Kraft.

Und keiner hat’s gemerkt

Und keiner hat’s gemerkt

Viel Pech hatte der englische Batsman Jonny (!) Bairstow beim zweiten Test-Match in Indien. Der indische Fielder Gautam Gambhir schien einen perfekten Catch vollbracht zu haben, als er den von Bairstow geschlagenen Ball aus kurzer Entfernung (auf silly point) fangen konnte. Das Ganze geschah unmittelbar vor der Pause und keiner dachte sich etwas dabei, keiner der Spieler und auch keiner der Schiedsrichter. Doch dann stellte sich während der Pause heraus, dass der Ball direkt von Gambhirs Helm in dessen fangbereite Hände abgeprallt…

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KP is back

KP is back

Der aus disziplinarischen Gründen aus der Mannschaft geflogene Nationalspieler Kevin Pietersen darf wieder für die englische Nationalmannschaft spielen und wurde in den Kader für die Test-Serie in Indien aufgestellt. Während der abgelaufenen englischen Saison hatte er seinen ehemaligen Landsleuten aus Südafrika angeblich abschätzige SMS über seinen damaligen Kapitän Andrew Strauss geschickt (welcher mittlerweile seine Karriere beendet hat). Doch inzwischen haben sich die Wogen wohl wieder geglättet und es war alles nicht so schlimm…